SPD-Stadtratsfraktion Erfurt

Verkehrsreduzierung Clara-Zetkin-Str.

Stadtrat

SPD-Stadtrat Dr. Urs Warweg: „Es ist ein später, aber doch großer Sprung in die richtige Richtung.“ – Fast 30jährige Diskussion um Reduzierung der ‚Clara‘ - Der Ausschuss „Umwelt- und Naturschutz“ des Rates der Stadt Erfurt hat in seiner Sitzung vom 7. Januar 1993 einstimmig die Prüfung eines Rückbaus der Clara-Zetkin-Straße zu einer zweispurigen Straße mit bevorzugter Berücksichtigung des ÖPNV und des Radverkehrs beschlossen. Zudem sollte eine anwohnerfreundliche Verkehrsführung zur Entlastung der hoch frequentierten Trasse geschaffen werden.

Der SPD-Stadtrat und langjährige Vorsitzende des Umweltausschusses Dr. Urs Warweg erklärt hierzu:

„Schon damals, Anfang der 90er Jahre, hatten wir die Clara-Zetkin-Straße als echten Schwerpunkt identifiziert und haben lange dafür gekämpft. Leider fehlte über viele Jahre die Akzeptanz für solche Vorhaben.“

Die Diskussionen im Ausschuss und Stadtrat gleichen sich auch nach 30 Jahren. Die SPD-Fraktion vertrat schon 1993 den Standpunkt, dass vielleicht mehr Einwohner der südöstlichen Wohngebiete den ÖPNV nutzen würden, wenn dieser attraktiver gestaltet und die Befahrbarkeit der Clara-Zetkin-Straße eingeschränkt würde.

„Sicher, die Forderungen kamen zu jener Zeit auf Basis anderer Grundannahmen, doch waren sie die vergangenen Jahre immer gültig.“, so Dr. Urs Warweg, der weiter anfügt:

„Um den historischen Bogen aber zu schließen. Es gibt die leistungsfähigen Ausweichstrecken über die Straße Am Herrenberg und die Weimarische Straße. das war 1993 noch nicht so. Deshalb sollten wir die Chance nutzen und nachhaltig, auch baulich in die Verkehrswende einsteigen.“

Die SPD-Stadtratsfraktion steht daher hinter den vom Dezernenten Alexander Hilge vorgestellten Ideen einer revitalisierten und zurückgebauten Clara-Zetkin-Straße. Dies deckt sich nach Auffassung der Fraktion mit einigen Forderungen, die die Fraktion in den vergangenen Monaten im Rahmen der Diskussion über eine Verkehrswende hervorgebracht hat.

„Wenn wir eine echte Verkehrswende wollen, dann müssen wir auch den Mut besitzen, den Verkehrsraum neu zu gewichten und neu aufzuteilen. Die Möglichkeit, Stadtgrün zu schaffen und Verkehrsbelastungen zu reduzieren, können wir nicht ungenutzt verstreichen lassen.“, so Dr. Urs Warweg weiter.

Die SPD-Fraktion steht der nun wieder aktuellen Diskussion um eine Verkehrsreduzierung und eines Rückbaus sehr offen gegenüber.

„Es ist ein später, aber doch großer Sprung in die richtige Richtung, den wir nun nicht in Scheindebatten über mögliche Staus und höre Schadstoffausstöße grundsätzlich zerreden dürfen. Klar ist, nicht ist so gut, als das man es nicht optimieren könnte.“, so. Dr. Urs Warweg abschließend.

Dr Urs Warweg, SPD-Fraktion

 
 
 

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