SPD-Stadtratsfraktion Erfurt

Nach offenem Brief des Erfurter Jugendhilfeausschusses: Rot-Rot-Grün findet Lösung für die örtliche Jugendförderung

Bildung & Kultur


Der Erfurter Jugendhilfeausschuss hat am 03. Mai dem Minister für Bildung, Jugend und Sport, Helmut Holter, einen offenen Brief zukommen lassen. Anlass des Briefes waren die verkündeten Pläne des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS), aufgrund der globalen Minderausgabe im aktuellen Haushaltsentwurf die örtliche Jugendförderung von 17 Millionen auf 15 Millionen Euro zu kürzen. Am Montag, dem 23. Mai 2022, war nun aus dem Thüringer Landtag zu vernehmen, dass man eine Lösung für das Problem gefunden habe. Nach intensiver Beratung hat der Bildungsminister Helmut Holter gemeinsam mit den Fraktionen Linke, SPD und Grüne eine Lösung für die örtliche Jugendförderung 2022 gefunden.
 

 
"Der Einsatz für die Jugendförderung, die Schulsozialarbeit und das Landesprogramm solidarisches Zu-sammenleben haben auch in der Landesregierung eine hohe Priorität. In diesem Jahr soll es daher 1,8 Millionen Euro mehr für die Jugendarbeit der Landkreise und Städte geben", teilt der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses und SPD-Stadtrat Daniel Mroß mit. Er äußert sich erleichtert:

"Wir sind froh, dass die Landesregierung gemeinsam mit Minister Holter nach einer Lösung gesucht hat. Eine Minderförderung in der örtlichen Jugendarbeit hätten wir nur schwer verkraftet. Eine langfristige Lösung ist das jedoch nicht. Es handelt sich bei dem Geld um Mittel aus Corona-Jugendprogrammen, die aufgrund ausbleibender Nachfrage übrig geblieben sind. Im Jahr 2023 müssen wir wieder nach einer Lösung suchen."

Der Landesregierung ist diese Problematik bewusst. So teilte der jugendpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Denny Möller, mit, dass die Vorkommnisse der vergangenen Wochen eindrücklich zeigen, dass die die Förderhöhe für Jugendarbeit vor Ort künftig gesetzlich abgesichert werden muss.

"Die Grundstruktur der örtlichen Jugendarbeit muss gesichert sein. Das sollte der Grundbaustein unserer Arbeit sein, auf dem wir zusätzliche Einzelmaßnahmen aufbauen können. Daher unterstütze ich die Forderung nach einer gesetzlichen Absicherung der Jugendarbeit vor Ort", teilt Daniel Mroß abschließend mit.


Daniel Mroß
Vorsitzender Jugendhilfeausschuss
 

 
 
 

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