SPD-Stadtratsfraktion Erfurt

Jugendhilfeausschuss legt Kinder- und Jugendförderplan 2023-2027 vor

Allgemein

"Wir werden für die Bereitstellung der finanziellen Mittel streiten.
Bei der Jugend spart man nicht!"

Der Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Erfurt ist das wichtigste Instrument der örtlichen Jugendhilfe. Entsprechend sorgfältig und gründlich wurde das Dokument im Unterausschuss beraten. Nach mehr als anderthalb Jahren legt nun der Jugendhilfeausschuss dem Stadtrat den Kinder- und Jugendförderplan für 2023 bis 2027 zur Beschlussfassung vor.
 

 

Im Zusammenhang mit den anstehenden Beratungen zum Nachtragshaushalt 2023 sagt Daniel Mroß, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses: "Wir wollen das Angebot der Kinder- und Jugendförderung ausbauen. Daher werden wir für die Bereitstellung der notwendigen finanzieller Mittel streiten. Bei der Jugend spart man nicht!"

 

Die Verwaltung des Jugendamtes befürwortet den Beschlussvorschlag. Er markiere die fachpolitischen Festlegungen für die fachliche Weiterentwicklung und notwendige Förderung der Leistungsbereiche ab 2023.

 

Kritisch weißt das Amt darauf hin, dass die finanziellen Mittel für die Stellenerweiterung um 2 VbE unter Vorbehalt der finanziellen Deckung durch den Nachtragshaushalt 2023 stehen. Dazu Daniel Mroß: "Die Analyse ergab einen Mehrbedarf in den relevanten Leistungsbereichen Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit, Jugendsozialarbeit und Schulsozialarbeit. Mit den zusätzlichen zwei Vollbeschäftigungseinheiten können sechs Angebote ausgebaut werden."

 

Nachdem die Bedarfseinschätzung und Maßnahmeplanung des Kinder- und Jugendförderplanes im Juni dem Jugendhilfeausschuss zur Kenntnis vorgelegt worden waren, konnte der Entwurf im Anschluss öffentlich im Jugendamt sowie online eingesehen und Stellungnahmen dazu abgegeben werden. Die Rückmeldungen wurden im August im Unterausschuss beraten und fanden Eingang in das Dokument.

 

Abschließend würdigt der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses die fraktionsübergreifende Arbeit am Werk: "Mein Dank gilt allen Akteuren, die sich konstruktiv und zielgerichtet über den gesamten Zeitraum hinweg eingebracht haben. Zusammen haben wir die Kinder- und Jugendförderung qualitativ auf die Bedarfe der nächsten fünf Jahre ausgerichtet."

     

Daniel Mroß
SPD-Stadtratsfraktion
Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses

 
 
 

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