SPD-Stadtratsfraktion Erfurt

Förderpläne in der Jugendhilfe beschlossen

Allgemein

 

"Mit der Fortschreibung der Förderpläne erhalten die Träger und Akteure der Jugendhilfe Planungssicherheit. Diese kommt den Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien in Form von Angeboten und Unterstützung zu Gute.

Nach über zweieinhalb Jahren Pandemie stehen wir mit dem Ausbau der Angebote und der finanzierten Stellen zu unserem Wort: An der Jugend spart man nicht!"

 

Pünktlich zum Jahreswechsel hat der Erfurter Stadtrat in seiner letzten Sitzung den Kinder- und Jugendförderplan sowie den Familienförderplan jeweils für die nächsten fünf Jahre beschlossen.

 

Beiden Förderplänen ging ein umfangreicher Prozess voraus. In den jeweiligen Unterausschüssen des Jugendhilfeausschusses wurden über anderthalb Jahre lang die Bedarfe sowie die Ziele und Herausforderungen analysiert und Maßnahmen und Angebote daraus abgeleitet.

 

"Mein Dank gilt allen Akteuren, die sich konstruktiv und zielgerichtet über den gesamten Zeitraum hinweg eingebracht haben. Zusammen haben wir die Kinder- und Jugendförderung sowie die Familienförderung qualitativ auf die Bedarfe der nächsten fünf Jahre ausgerichtet.", kommentiert Daniel Mroß den Prozess.

 

Die Kinder- und Jugendförderung ist eine Querschnittsaufgabe unterschiedlicher gesellschaftlicher Institutionen, Organisationen und Politikfelder. Eine wichtige Aufgabe in den nächsten fünf Jahren  besteht darin, Kinder und Jugendliche eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen. Dabei sollen sie aktiv eingebunden werden.

"Besonders hervorzuheben sind die bisherigen Erfolge der Beteiligungsstruktur BÄMM!. BÄMM! setzt sich seit 2017 für Kinder- und Jugendbeteiligung ein. Dieses Angebot wird langfristig verankert und mit angemessenen Ressourcen ausgestattet."

 

Eine weitere Herausforderung ist der steigende Anteil von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. "Der Anteil geflüchteter junger Menschen und geflüchteter Familien mit Kindern unterscheidet sich teilweise deutlich von Stadtteil zu Stadtteil. Die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit müssen daher gezielt ausgerichtet und gestärkt werden. Besonders beim Spracherwerb und der Hilfe bei Alltagsproblemen kann und wird unterstützt werden."

 

Neben den Familien mit Migrationshintergrund brauchen auch ressourcenschwache Familien, Alleinerziehende und Mehrkindfamilien gezielt Unterstützung, um am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können.

"Der Familienpass ist ein Vorzeigeprojekt der Familienförderung in Erfurt. Darüber hinaus stellen wir mit dem nun beschlossenen Familienförderplan weitere finanzielle Mittel für Fachkräfte zur Verfügung, die in familienunterstützenden Einrichtungen arbeiten. Die Familie ist die kleinste und zugleich wichtigste gesellschaftliche Zelle und der Ort für Geborgenheit für Kinder und Jugendliche. Wir wollen mit unserem Angebot Familien bei der Bewältigung ihrer jeweiligen Situation unterstützen." fasst Daniel Mroß abschließend zusammen. 

 

 

Aktuell arbeitet der Jugendhilfeausschuss an dem Förderplan im Bereich Hilfe zur Erziehung.

 

Die beschlossenen Planungsdokumente können über die folgenden Links abgerufen werden:

Kinder- und Jugendförderplan der Landeshauptstadt Erfurt | Erfurt.de

Jugendhilfeplanung: Familienförderplan | Erfurt.de

 

 

Daniel Mroß
Vorsitzender des Erfurter Jugendhilfeausschusses

 
 
 

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