SPD-Stadtratsfraktion Erfurt

Einzelhandel in Innenstadt und Vorstädten aus der Krise helfen

Allgemein

SPD-Stadtratsfraktion unterstützt praktische lebensnahe Lösungen zur Revitalisierung der Stadt nach dem Lockdown

 

Der fortdauernde Lockdown trifft die Erfurter Händlerinnen und Händler ins Mark und wird nicht spurlos an der Erfurter Innenstadt sowie der Peripherie, z.B. der Magdeburger Allee, vorübergehen. Nachdem der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt, Andreas Bausewein, bereits angekündigt hatte, gemeinsam mit dem City-Management über konkrete Hilfsan-gebote für die stark von der Corona-Pandemie betroffene Einzelhändler zu sprechen, fordert die SPD-Stadtratsfraktion nun eine gemeinsame Kraftanstrengung des Stadtrates, der Verwaltung sowie der Verbände der Gastronomen und Händler.

„Es ist nicht die Zeit sich in kleinteiligen Diskussionen zu verlieren, sondern zu handeln und einen gemeinsamen Weg durch die Zeit ‚danach‘ zu skizzieren.“, so SPD-Stadtrat und Mitglied des Wirtschaftsausschusses Martin Kürth.

 

Die SPD-Fraktion setzt sich weiter dafür ein, den Einzelhandel in Erfurt in all seinen Facetten zu stärken, da die derzeit notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie insbesondere Inhabergeführte Geschäfte besonders hart treffen. Darüber hinaus ist bereits jetzt festzustellen, dass auch die großen Ketten, die bislang die Anker, z.B. auf dem Anger, bildeten, in Schieflage geraten sind. SPD-Stadtrat Martin Kürth dazu:

 

„Weder die Innenstadt noch die Versorgungszentren der Ortsteile dürfen durch die Pandemiebedingten Einschränken ausgedünnt werden. Um dies zu verhindern brauchen wir praktikable und vor allem für uns als Stadt realisierbare Maßnahme zur Stärkung des Handels und der Gastronomie.“

 

Mit der Drucksache „Maßnahmen zur Unterstützung des Innenstadthandels“ hat die SPD den Anstoß für Lösungen bereits im November vergangenen Jahres auf den Weg gebracht. Um eine breite Beteiligung der Betroffen zu ermöglichen wird es nun am 10. März eine Sondersitzung des Wirtschaftsausschuss zum Thema geben. Die Ergebnisse aus dieser Sitzung sollen dann im Stadtrat am 17. März zum Beschluss vorgelegt werden.

 

„Wir brauchen jetzt Lösungen um die nächsten Wochen und Monate keine Pleitewelle zu erleben. Daran möchten wir, mit breiter Beteiligung und bestenfalls interfraktionell arbeiten.“, bekräftig Martin Kürth.

 

Die SPD setzt sich seit Jahren für eine lebendige und vielfältige Einzelhandelsstruktur in Erfurt ein. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept ist ebenso ein Ergebnis dieser Arbeit, wie die unterbreiteten Maßnahmenvorschläge zur Revitalisierung der Innenstadt, nach dem Lockdown. Die SPD-Stadtratsfraktion fordert daher, jetzt nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern praktische lebensnahe Lösungen auf den Weg zu bringen.

 

„Uns ist dabei enorm wichtig, dass alle Maßnahmen, Konzepte und Hilfsangebote in enger Abstimmung zwischen der Stadtverwaltung, dem City-Management dem Handelsverband sowie der DEHOGA entwickelt werden, um überschneidende oder gar gegensätzliche Angebote ausschließen zu können.“, so Martin Kürth weiter, der abschließend anfügt:

 

„Dazu laden wir alle demokratischen Fraktionen, aber auch die Bürgerinnen und Bürger sowie die Händler und Gastronomen herzlich ein, sich mit ihren Vorschlägen an der Diskussion zu beteiligen.“

 

 

Martin Kürth

SPD-Fraktion

Mitglied im Ausschuss Wirtschaftsförderung, Beteiligungen und Digitalisierung

 

 

 

 

 

 

 
 
 

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