SPD-Stadtratsfraktion Erfurt

Durchführung des Erfurter Weihnachtsmarktes

Allgemein

Torsten Frenzel (SPD): "Ich finde es absolut richtig, alles Mögliche zu versuchen, um den Menschen die Freude eines Weihnachtsmarktes zu bieten."

Seit einigen Wochen sucht die Stadtverwaltung Erfurt unter Oberbürgermeister Andreas Bausewein nach einer Lösung, um den Erfurter Weihnachtsmarkt 2021 durchführen zu können.
Die aktuelle Thüringer Verordnung zur Bekämpfung der Corona Pandemie sieht bei Veranstaltungen an der frischen Luft eine Höchstgrenze für Besucherinnen und Besucher von maximal 2.000 vor. Aufgrund dessen hat die Stadt eine kreative Lösung gefunden, um 6000 Menschen den Besuch des Erfurter Weihnachtsmarktes zu ermöglichen. Drei Einzelmärkte werden nebeneinander auf dem Domplatz aufgebaut. Über vier Zugänge mit insgesamt 30 Schleusen können sie von den Besucherinnen und Besuchern betreten werden.
 


"Die Thüringer Verordnung hat die Begrenzung auf 2000 Menschen nicht in Bezug zu einer Fläche gestellt", teilt SPD-Stadtrat Torsten Frenzel mit. Er fügt weiter an:

"Die drei Märkte bieten eine so große Fläche, dass die Menschen genügend Abstand zueinander halten können. Dazu kommen die Einhaltung der 2G-Regel und die Tatsache, dass der Weihnachtsmarkt an der frischen Luft stattfindet. Ich stimme daher der Einschätzung des Gesundheitsamtes Erfurt vollkommen zu, dass der Erfurter Weihnachtsmarkt, so wie er jetzt geplant ist, kein Pandemietreiber ist."

Das Coronavirus SARS-CoV-2 wird vor allem über Tröpfchen oder Aerosole übertragen. Diese können sich im Freien nicht anreichern, denn sie werden durch die Luft abtransportiert. Es besteht lediglich ein geringes Risiko sich anzustecken, wenn man sich beispielsweise für längere Zeit gegenübersteht und unterhält. Daher ist die Möglichkeit Abstand zu halten ein wichtiges Kriterium, welches auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt erfüllt wird.

"Aufgrund der Weitläufigkeit des Marktes können die Menschen ausreichend Abstand zueinander halten", fügt Torsten Frenzel an und ergänzt:

"Ich finde es absolut richtig, alles Mögliche zu versuchen, um den Menschen die Freude eines Weihnachtsmarktes zu bieten. Es kann doch nicht sein, dass wir aus gutem Grund für die Impfung werben, um den Menschen Freiheiten zu bieten, und sie ihnen dann nicht gewähren. Wer sich solidarisch gezeigt hat, soll nun nicht bestraft werden. Vor allem Familien nicht, die unter Schulschließungen und Lockdown sehr gelitten haben."

Die Oberbürgermeister von Erfurt, Weimar und Eisenach finden sich am Dienstagnachmittag im Erfurter Rathaus ein, um ein gemeinsames Vorgehen gegen das vom Land Thüringen geplante Weihnachtsmarkt-Verbot zu besprechen.


Torsten Frenzel
SPD-Fraktion
 

 
 
 

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